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Optimialer Tonabnehmer zum digitalisieren
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Optimialer Tonabnehmer zum digitalisieren
seppobeats
3:42 PM - 14 February, 2012
Hi,
wie der name schon vermuten lässt suche ich das optimale system zum vinyl digitalisieren.
ich hab im moment die shure m44-7 systeme.
ich digitalisiere im serato, hab nen ttm 56s mixer. nehme so auf, dass alles im grünen bereich ist und normalisiere dann in adope audition. bin aber irgendwie mit dem ergebnis nicht ganz zufrieden, wenn ich zb nen track den ich aufgenommen habe mit dem selben track gekauft aus dem itunes store vergleiche. denke es liegt am system, oder ?
gruss
wie der name schon vermuten lässt suche ich das optimale system zum vinyl digitalisieren.
ich hab im moment die shure m44-7 systeme.
ich digitalisiere im serato, hab nen ttm 56s mixer. nehme so auf, dass alles im grünen bereich ist und normalisiere dann in adope audition. bin aber irgendwie mit dem ergebnis nicht ganz zufrieden, wenn ich zb nen track den ich aufgenommen habe mit dem selben track gekauft aus dem itunes store vergleiche. denke es liegt am system, oder ?
gruss
Desm
6:34 PM - 14 February, 2012
Hi, ich habe damals mir extra die AudioTechnica AT 95 E gekauft. Hat so um die 20 Euro gekostet und ich bin zufrieden damit. Das Gewicht aber bei 1,5 g laufen lassen und es hört sich gut an.
Gruß
Gruß
StepIntoLiquid
1:08 PM - 15 February, 2012
Um vernünftig zu digitalisieren/einlesen ist es mit einem System allein nicht getan.
Die Qualität eines Technics 1210er allein ist eigentlich Grotte ... mit einen Thorens hast Du direkt mal ne Verbesserung um 100% - ein Kumpel von mir hat so ein Standard Setup.
Thorens (ca.1000) - gebraucht viel günstiger
System (ca.150)
und dann ganz Simpel einen alten DAT oder MD player Player, die Teile haben halt einen super geilen DA wandler - vom Player dann direkt optisch ins Macbook.
Super Qualität vor allem im Club hört man es deutlich im Vergleich zur digitalen Version aus nem Onlinestore.
Was ich damit sagen will mit einem günstigen System nicht wirklich, es liegt aber auch extrem am Plattenspieler vor allem Technics (schlechter). Also guter Plattenspieler gutes System, guter Wandler ... geile Aufnahme. Ich würde direkt mal auf die Aufnahmefunktion von Serato verzichten. Mach mal den Test mit ner Klinke in den Rechner und dann z.B. mit Audcity aufnehmen, nicht mit SSL ... alles schon getestet.
Schau doch mal bei Eb.. nach nem alten Thorens oder DUAL Plattenspieler und probiere den aus.
Die Qualität eines Technics 1210er allein ist eigentlich Grotte ... mit einen Thorens hast Du direkt mal ne Verbesserung um 100% - ein Kumpel von mir hat so ein Standard Setup.
Thorens (ca.1000) - gebraucht viel günstiger
System (ca.150)
und dann ganz Simpel einen alten DAT oder MD player Player, die Teile haben halt einen super geilen DA wandler - vom Player dann direkt optisch ins Macbook.
Super Qualität vor allem im Club hört man es deutlich im Vergleich zur digitalen Version aus nem Onlinestore.
Was ich damit sagen will mit einem günstigen System nicht wirklich, es liegt aber auch extrem am Plattenspieler vor allem Technics (schlechter). Also guter Plattenspieler gutes System, guter Wandler ... geile Aufnahme. Ich würde direkt mal auf die Aufnahmefunktion von Serato verzichten. Mach mal den Test mit ner Klinke in den Rechner und dann z.B. mit Audcity aufnehmen, nicht mit SSL ... alles schon getestet.
Schau doch mal bei Eb.. nach nem alten Thorens oder DUAL Plattenspieler und probiere den aus.
dj flix
1:27 PM - 15 February, 2012
jetzt 1000+ euro ausgeben um ein paar vinyls zu digitalisieren ... ich weiß nicht.
dann lieber den track nochmal kaufen oder eben versuchen, das beste mit wenig geld herauszuholen (neue nadel).
die richtigen einstellungen in der software sind natürlich pflicht.
glaub wir hatten da schonmal einen thread mit dem gleichen thema.
evtl. mal danach suchen.
dann lieber den track nochmal kaufen oder eben versuchen, das beste mit wenig geld herauszuholen (neue nadel).
die richtigen einstellungen in der software sind natürlich pflicht.
glaub wir hatten da schonmal einen thread mit dem gleichen thema.
evtl. mal danach suchen.
LosMintos
2:11 PM - 15 February, 2012
System (ca.150)
und dann ganz Simpel einen alten DAT oder MD player Player, die Teile haben halt einen super geilen DA wandler - vom Player dann direkt optisch ins Macbook.
Da hast Du den Phono-Entzerrer vergessen, oder? Und so schlecht ist der 1210er gar nicht.
Ansonsten, ja, es ist eine Kette vom Vinyl, Tonabnehmer, Plattenspieler, Phono-Vorverstärker, Analog-Digital-Wandler bis zur Audiobearbeitung im PC. Wurde aber alles schon tausend mal durchgekaut, gibt's unzählige Seiten im Netz, auch in deutscher Sprache ...
Zum System nur soviel: Der Tonabnehmer braucht nicht die ganzen DJ-Eigenschaften zu haben, er muss _nur_ gut klingen. Das geht für weniger Geld besser als mit den meisten DJ-Systemen. Praktischer Tipp: Einfach ein Hifi-System kaufen für knapp weniger Geld als Du bisher für ein DJ-Sytem bereit warst zu zahlen ;-).
PS: Ich nutze ein Shure M97xE und bin sehr zufrieden damit.
Quote:
Thorens (ca.1000) - gebraucht viel günstigerSystem (ca.150)
und dann ganz Simpel einen alten DAT oder MD player Player, die Teile haben halt einen super geilen DA wandler - vom Player dann direkt optisch ins Macbook.
Da hast Du den Phono-Entzerrer vergessen, oder? Und so schlecht ist der 1210er gar nicht.
Ansonsten, ja, es ist eine Kette vom Vinyl, Tonabnehmer, Plattenspieler, Phono-Vorverstärker, Analog-Digital-Wandler bis zur Audiobearbeitung im PC. Wurde aber alles schon tausend mal durchgekaut, gibt's unzählige Seiten im Netz, auch in deutscher Sprache ...
Zum System nur soviel: Der Tonabnehmer braucht nicht die ganzen DJ-Eigenschaften zu haben, er muss _nur_ gut klingen. Das geht für weniger Geld besser als mit den meisten DJ-Systemen. Praktischer Tipp: Einfach ein Hifi-System kaufen für knapp weniger Geld als Du bisher für ein DJ-Sytem bereit warst zu zahlen ;-).
PS: Ich nutze ein Shure M97xE und bin sehr zufrieden damit.
StepIntoLiquid
2:46 PM - 15 February, 2012
Der 1210er ist mies zum einlesen, da kannst Du Dir das beste System drauf schrauben, du wirst immer schlechtere Ergebnisse haben als mit nem vernünftigen Hifi Plattenspieler.
Zum einlesen Geld in die Hand nehmen macht auch nur Sinn wenn Du ausnahmslos alles einliest und aktuell immer noch viel Scheiben kaufst. Ab und an mal ... macht natürlich keinen Sinn. Aber wirklich hörbar bessere Ergebnisse hast Du schon wenn Du nicht mit SSL einliest, jeden Wette.
Ja den Vorverstärker habe ich vergessen, bzw. wäre das Mischpult geeignet, rec out in DAT von DAT out optisch ins Macbook. Vor allem kann man dann auch über den Pegel vom DAT gehen, heißt schön klassisch mit LED und Drehregler auspegeln. Aufnahme mit Audacity.
Naja wir bekommen so echt sehr gute Ergebnisse.
Viel Erfolg dann noch !
Zum einlesen Geld in die Hand nehmen macht auch nur Sinn wenn Du ausnahmslos alles einliest und aktuell immer noch viel Scheiben kaufst. Ab und an mal ... macht natürlich keinen Sinn. Aber wirklich hörbar bessere Ergebnisse hast Du schon wenn Du nicht mit SSL einliest, jeden Wette.
Ja den Vorverstärker habe ich vergessen, bzw. wäre das Mischpult geeignet, rec out in DAT von DAT out optisch ins Macbook. Vor allem kann man dann auch über den Pegel vom DAT gehen, heißt schön klassisch mit LED und Drehregler auspegeln. Aufnahme mit Audacity.
Naja wir bekommen so echt sehr gute Ergebnisse.
Viel Erfolg dann noch !
Darjee
2:57 PM - 10 March, 2012
Der 1210er ist ein Oberklasse Gerät...
In der Stereo 5/87 hatte er die Bewertung Spitzenklasse.
9 von 10 Punkten im Klang. Gleichlauf:0,04%! Rumpel:73dB
Zum Vinyl rippen ist ein guter Phono Preamp (bei mir NAD) und ein amtlicher Wandler (bei mir Focusrite Saffire oder RME) wichtig.
Ich master das Material in Logic nochmal ein wenig.
An Systemen benutze ich meistens das Audio Technica 95 e (billig & really good!), mag manchmal aber auch die dreckigeren & fetten Sounds von Concorde oder M44-7.
Club Musik soll ja nicht immer "schön" klingen;-)
Für Clubs reicht das vollkommen aus. Auch sonst sind meine Hifi Ansprüche damit vollkommen befriedigt!
In der Stereo 5/87 hatte er die Bewertung Spitzenklasse.
9 von 10 Punkten im Klang. Gleichlauf:0,04%! Rumpel:73dB
Zum Vinyl rippen ist ein guter Phono Preamp (bei mir NAD) und ein amtlicher Wandler (bei mir Focusrite Saffire oder RME) wichtig.
Ich master das Material in Logic nochmal ein wenig.
An Systemen benutze ich meistens das Audio Technica 95 e (billig & really good!), mag manchmal aber auch die dreckigeren & fetten Sounds von Concorde oder M44-7.
Club Musik soll ja nicht immer "schön" klingen;-)
Für Clubs reicht das vollkommen aus. Auch sonst sind meine Hifi Ansprüche damit vollkommen befriedigt!
maydo
3:43 PM - 10 March, 2012
Ist schon ne Weile her wo ich meine Platten digitalisiert habe.
Benutzt habe ich einen 1210er mit M44-7 über den TTM57 aufgenommen.
In Cubase einwenig nachgemastert (bischen EQ und ein Multiband Comp.)
Über das Ergebnis kann ich nicht klagen. Hören sich sauber an.
Wie hier bereits erwähnt habe ich auch ziemlich gute Erfahrungen mit einem MD Gerät gemacht.
Mit Sicherheit gibt es klanglich bessere Geräte im Hifi Bereich als den 1210er.
Jedoch ohne Nachbearbeitung der Tracks klingen diese nicht besonders. Das kann ich bestätigen.
Benutzt habe ich einen 1210er mit M44-7 über den TTM57 aufgenommen.
In Cubase einwenig nachgemastert (bischen EQ und ein Multiband Comp.)
Über das Ergebnis kann ich nicht klagen. Hören sich sauber an.
Wie hier bereits erwähnt habe ich auch ziemlich gute Erfahrungen mit einem MD Gerät gemacht.
Mit Sicherheit gibt es klanglich bessere Geräte im Hifi Bereich als den 1210er.
Jedoch ohne Nachbearbeitung der Tracks klingen diese nicht besonders. Das kann ich bestätigen.
StepIntoLiquid
9:43 PM - 11 March, 2012
In der Stereo 5/87 hatte er die Bewertung Spitzenklasse.
9 von 10 Punkten im Klang. Gleichlauf:0,04%! Rumpel:73dB
:-)
Quote:
Der 1210er ist ein Oberklasse Gerät...In der Stereo 5/87 hatte er die Bewertung Spitzenklasse.
9 von 10 Punkten im Klang. Gleichlauf:0,04%! Rumpel:73dB
:-)
LosMintos
10:25 AM - 14 March, 2012
Club Musik soll ja nicht immer "schön" klingen;-)
Einige früher oft genutzte Platten knistern bei mir zu sehr mit einer elliptischen Hifi-Nadel. Ein DJ-System bringt mir in diesen Fällen häufig ein besseres Ergebnis.
Quote:
An Systemen benutze ich meistens das Audio Technica 95 e (billig & really good!), mag manchmal aber auch die dreckigeren & fetten Sounds von Concorde oder M44-7.Club Musik soll ja nicht immer "schön" klingen;-)
slimcase
5:38 AM - 15 March, 2012
ich habe auf dem gebiet auch schon einiges ausprobiert und möchte da dann auch gleich mal meinen senf dazu geben :>
falls es only um vinyl geht eignen sich 1210er hier am besten, da man ja möchte das der track dann digital so gleichmässig wie möglich läuft und der 1210er nunmal der player mit der niedrichsten gleichlaufschwankung ist, ist dieser nunmal auch am geeignesten dafür...
von einem hifi player (auch wenn der klang vlt besser sein sollte, was ich aber bezweifel) würde ich abraten, alleine aus syncrongründen... versucht mal an eine laufende platte auf einem hifi player einen track anzugleichen, er wird nach kürzester zeit raus laufen ;) falls du also vorhast den track später mit anderen syncron laufen zu lassen (z.b. techno,house,minimal) solltest du auf einen hifiplayer verzichten.
als system für den 1210er habe ich zuerst ein shure m44g benutzt (benutze diese auch im club zum auflegen) bin nun aber (only digitalisieren) auf ein ortofon electro umgestiegen und bin damit sehr zufrieden...
nun zur art des digitalisierens:
man kann das audiosignal was aus dem serato sl1/2/3/4 kommt über ein interface (die mittler weile schon in guter qualität für wenig geld zu bekommen sind) an seinen rechner schicken und es dort dann mit einer beliebigen software (audacity, wavelab, cooledit usw) aufnehmen und in wav/mp3/flac usw abspeichern... das ergebniss ist ganz ok aber hat mich nie wirklich befriedigt.
in den neueren versionen von scatsch live ist es nun aber möglich über die aufname funktion seinen track nicht nur in .aiff aufzunehmen sondern auch in .als (ableton live set).
der track wird dann nicht wie üblich analog aufgenommen und in einem festen audiofile abgespeichert sonder bleibt komplett digital und bearbeitbar...
heisst man kann seinen .als track im anschluss mit ableton live öffnen und diesen dann wie ein ableton live set komplett bearbeiten und editieren... man kann ihn lauter/leiser machen, ihn effektieren und EQen oder vlt noch einen der kompressoren drauf legen falls mit dem klang nicht zufrieden ist...
nach veilen stunden des probierens und zahlreichen feldversuchen konnte ich so die besten ergebnisse beim digitalisieren erziehlen und bin damit mehr als zufrieden...
ich kann also allen nur raten es auf dem selbe wege zu versuchen :)
von hifi spielern (vlt sogar welche mit riemenantrieb) oder klinke in rechner kann ich nur abraten
eine ableton live testversion ist 30 tage nutzbar und auch ableton lite ist relativ erschwinglich :>
falls es only um vinyl geht eignen sich 1210er hier am besten, da man ja möchte das der track dann digital so gleichmässig wie möglich läuft und der 1210er nunmal der player mit der niedrichsten gleichlaufschwankung ist, ist dieser nunmal auch am geeignesten dafür...
von einem hifi player (auch wenn der klang vlt besser sein sollte, was ich aber bezweifel) würde ich abraten, alleine aus syncrongründen... versucht mal an eine laufende platte auf einem hifi player einen track anzugleichen, er wird nach kürzester zeit raus laufen ;) falls du also vorhast den track später mit anderen syncron laufen zu lassen (z.b. techno,house,minimal) solltest du auf einen hifiplayer verzichten.
als system für den 1210er habe ich zuerst ein shure m44g benutzt (benutze diese auch im club zum auflegen) bin nun aber (only digitalisieren) auf ein ortofon electro umgestiegen und bin damit sehr zufrieden...
nun zur art des digitalisierens:
man kann das audiosignal was aus dem serato sl1/2/3/4 kommt über ein interface (die mittler weile schon in guter qualität für wenig geld zu bekommen sind) an seinen rechner schicken und es dort dann mit einer beliebigen software (audacity, wavelab, cooledit usw) aufnehmen und in wav/mp3/flac usw abspeichern... das ergebniss ist ganz ok aber hat mich nie wirklich befriedigt.
in den neueren versionen von scatsch live ist es nun aber möglich über die aufname funktion seinen track nicht nur in .aiff aufzunehmen sondern auch in .als (ableton live set).
der track wird dann nicht wie üblich analog aufgenommen und in einem festen audiofile abgespeichert sonder bleibt komplett digital und bearbeitbar...
heisst man kann seinen .als track im anschluss mit ableton live öffnen und diesen dann wie ein ableton live set komplett bearbeiten und editieren... man kann ihn lauter/leiser machen, ihn effektieren und EQen oder vlt noch einen der kompressoren drauf legen falls mit dem klang nicht zufrieden ist...
nach veilen stunden des probierens und zahlreichen feldversuchen konnte ich so die besten ergebnisse beim digitalisieren erziehlen und bin damit mehr als zufrieden...
ich kann also allen nur raten es auf dem selbe wege zu versuchen :)
von hifi spielern (vlt sogar welche mit riemenantrieb) oder klinke in rechner kann ich nur abraten
eine ableton live testversion ist 30 tage nutzbar und auch ableton lite ist relativ erschwinglich :>
LosMintos
2:26 PM - 15 March, 2012
heisst man kann seinen .als track im anschluss mit ableton live öffnen und diesen dann wie ein ableton live set komplett bearbeiten und editieren... man kann ihn lauter/leiser machen, ihn effektieren und EQen oder vlt noch einen der kompressoren drauf legen
Inwiefern ist das anders als die Bearbeitung ("Mastering") einer Wave-Datei in Audacity oder Wavelab?
Quote:
der track wird dann nicht wie üblich analog aufgenommen und in einem festen audiofile abgespeichert sonder bleibt komplett digital und bearbeitbar...heisst man kann seinen .als track im anschluss mit ableton live öffnen und diesen dann wie ein ableton live set komplett bearbeiten und editieren... man kann ihn lauter/leiser machen, ihn effektieren und EQen oder vlt noch einen der kompressoren drauf legen
StepIntoLiquid
4:09 PM - 15 March, 2012
:-)
Quote:
falls es only um vinyl geht eignen sich 1210er hier am besten, da man ja möchte das der track dann digital so gleichmässig wie möglich läuft und der 1210er nunmal der player mit der niedrichsten gleichlaufschwankung ist, ist dieser nunmal auch am geeignesten dafür...:-)
slimcase
5:17 PM - 15 March, 2012
@LosMintos
das weiss ich nicht genau... das ganze gehört halt zu the bridge mixetape... vlt wirst du hier aufgeklärt: serato.com
ich glaube bei der aufname als .als wird nach wie vor in .aiff aufgenommen und zusätzlich eine .als datei die es ermöglicht die .aiff besser und effektiver zu bearbeiten...
man kann beim aufnehmen in .als auch keinen pegel in scratch wählen, da halt danach das ganze voll bearbeitbar bleibt... wenn die ne .aiff/.wav übersteuert hast ist sie nun mal übersteuern :) da lässt sich im nachhinein dann auch nicht mehr viel machen ;)
aber alleine dadurch das mein audiosignal nun durch kein extra chinchkabel mehr muss hab ich einiges an rauschen rausbekommen...
das weiss ich nicht genau... das ganze gehört halt zu the bridge mixetape... vlt wirst du hier aufgeklärt: serato.com
ich glaube bei der aufname als .als wird nach wie vor in .aiff aufgenommen und zusätzlich eine .als datei die es ermöglicht die .aiff besser und effektiver zu bearbeiten...
man kann beim aufnehmen in .als auch keinen pegel in scratch wählen, da halt danach das ganze voll bearbeitbar bleibt... wenn die ne .aiff/.wav übersteuert hast ist sie nun mal übersteuern :) da lässt sich im nachhinein dann auch nicht mehr viel machen ;)
aber alleine dadurch das mein audiosignal nun durch kein extra chinchkabel mehr muss hab ich einiges an rauschen rausbekommen...
studio17
5:17 PM - 15 March, 2012
weil weniger Höhen
ich nutze u.a. zum digitalisieren einen Thorens TD 320 MK III [riemengetrieben] und die Files die ich damit aufgenommen habe lassen sich genau so gut und lange synchronisieren - da gibts keinen unterschied zum SL-1200MK2
etwas lauter, klanglich aber dürfte das Elektro eher Rück als Fortschritt sein
da solltest du dich nochmal belesen
Quote:
Einige früher oft genutzte Platten knistern bei mir zu sehr mit einer elliptischen Hifi-Nadel. Ein DJ-System bringt mir in diesen Fällen häufig ein besseres Ergebnis.Quote:
von einem hifi player (auch wenn der klang vlt besser sein sollte, was ich aber bezweifel) würde ich abraten, alleine aus syncrongründen...Quote:
zuerst ein shure m44g benutzt ... bin nun aber auf ein ortofon electro umgestiegen ...Quote:
der track wird dann nicht wie üblich analog aufgenommen und in einem festen audiofile abgespeichert sonder bleibt komplett digital und bearbeitbar...
StepIntoLiquid
6:24 PM - 15 March, 2012
Danke ! Endlich mal einer mit einem vernünftigen Plattenspieler zum einlesen. :-)
LosMintos
1:44 PM - 16 March, 2012
Ah, okay! Das scheint mir für komplette Mixes interessant zu sein (man kann alles, sogar Übergänge, *nachträglich* bearbeiten). Wenn einzelne Platten/Titel digitalisiert werden sollen, sehe ich keinen Vorteil darin.
Auch wenn es natürlich viele Leute gibt, die andere Plattenspieler verwenden, ist Deine Auffassung vom 1210er eher eine Einzelmeinung.
Quote:
das weiss ich nicht genau... das ganze gehört halt zu the bridge mixetape... vlt wirst du hier aufgeklärt: serato.comQuote:
Danke ! Endlich mal einer mit einem vernünftigen Plattenspieler zum einlesen.
Audiowerk
12:12 AM - 21 May, 2012
Ein kurzer Leitfaden um qualitativ recht hochwertig aufzunehmen und sich dabei nicht ganz die Geldtasche zu ruinieren.
Technics 1210er ist prinzipiell dafür geeignet, da der Gleichlauf hierfür sehr annehmbar ist, empfehlenswert ist aber dann eine Modifikation bei der die orginallen Cinchkabel gegen höherwertige (Sommercabel und Neutrik-Stecker) getauscht worden sind, die elektrischen Verluste des Signals sind bei den orginalen Kabel nicht gerade akzeptabel. Diese Modifiaktionen mach ich recht häufig für meine Kunden wenn ich ihre Turntabels serviciere.
Ein Riemenantriebler mit schwerem Teller und gutem Riemen ist zum Digitalisieren hierfür noch eine Spur feiner, der Grund hierfür: da der Plattenteller eine recht hohe Masse hat und der Riemen leicht elastisch ist, werden die kleinen Temposchwankungen vom Antrieb durch den Riemen abgefedert und es wirken sich nur mehr Bruchteile auf den Plattenteller aus.)
Und ja ich habe auch im Studio einen Thorens TD295 zum Digitalisieren zur Verfügung.
Als System sind welche mit eliptisch geschliffener Nadel die Mindestvorraussetzung, das Optimum sind Nadeln IMHO mit einem Shibata-Flankenschliff !!!
Sphärische tauchen nicht tief genug in die Tonrille ein auf und verlieren zuviel Informationen. Eliptische Nadeln verzeihen hingegen keinen Staub und Dreck in den Rillen (das bekannte Knacksgeräusch der Vinyls ;-) ), dafür ist Brillianz und Detailreichtum sehr gut.
So und ab hier versagen viele "Experten": das Thema Auflagegewicht und Anti-Skating !!!
So hier mal für alle 1200er und 1210er User (andere Turntables sind vom Einstellen ziemlich analog dazu)
Auflagegewicht:
System montieren und aus der der "Parkposition" lösen. Das Gegengewicht recht weit nach hinten ziehen, dann recht leicht und behutsam nach vorne schieben bis ein leichtes Klicken zu spüren ist. Das Gewicht ist jetzt eingerastet, jetzt dreht man das Gewicht solange im Uhrzeigersinn bis der Tonarm ausbalanciert ist (Tonarm sollte horizontal bleiben wenn man ihn los lässt). Wenn alles waagrecht ist, dann wird der vordere, getrennt drehbare, schwarze Ring (mit dem aufgedruckten Ziffern) des Gegengewichtes auf 0 gedreht, also die 12 Uhr Position hat jetzt den Wert 0 und das Gewicht muss immer noch an der exakt gleichen Position wie vorhin sein. UND jetzt kann das benötigte Auflagegewicht durch drehen am rückwertigen Ring des Gegengewichts eingestellt werden, die Werte sind in Gramm.
Anti-Skating:
Mich fragen soviele Leute für was es "leere" Vinyls zum Kaufen gibt. --> zum Einstellen des Anti-Skating.
Nadel auf die leere Vinyl auflegen und mit 45rpm drehen lassen. Bei Antiskating 0 wird die Nadel nach Innen wandern (sofern die Tonarmlagerung noch in Ordnung ist) jetzt solang das Antiskating erhöhen bis die Nadel weder nach Innen noch nach Außen wandert. Den Teller ein paar mal per Schalter stoppen und wieder anlaufen lassen, sollte sich die Nadel auch hier nicht von der Stelle bewegen, ist das Anti-Skating richtig eingestellt.
Für SSL Nutzer recht fein, da sich die Sync gleichmal um einiges steigern lässt und die Timecodeplatten leben länger.
Fürs Recording hat dies die meisten postiven Auswirkungen. Die Nadel liegt am neutralsten in der Rille auf und die seitlichen Belastungen balancieren sich aus. --> mehr Transparenz und Dynamik im Sound und dies ist gewünscht.
Plattenspieler und System --> OK!
Vorverstärker muss nicht das brutale UltraTeil sein, jedoch sollte auch nicht ganz gespart werden, da im Kleinsignalbereicht (Phono Signalspannung ist im Millivoltbereich) Umwelteinflüsse (Magnetfelder und Induktionsschleifen) einen nicht zu verachteten Anteil verfälschen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Radial Engineering J33 gemacht, im Studio selbst verwende ich einen Violetric PPA V600.
Soundinterface:
Die Soundkarte ist dann der letzte Teil auf der Hardwareseite. Ich verwende hier eine RME UFX, es gibt aber genug hochwertige Audiointerfaces die kostengünstiger sind. Focusrite, Apogee, MOTU, Avid, ... es lässt sich mit sehr vielen sehr gute Ergebnisse erzielen. (Nur bitte verwendet keine Behringer und Konsorten, denn dann ist alles davor auch schon fürn Hugo)
Software:
Cubase 6.5 ist meine Softwarelösung auch Protools, Logic, etc... versprechen sicher die besten Ergebnisse, da eine umfassende Nachbearbeitung mit den Programmen möglich ist.
Audacity ist auch sehr brauchbar, PreisLeisung unschlagbar. Nachbearbeitung und Mastering ist dann halt das andere Thema.
Achja das schöne Knistern und die Knackser beim Abspielen deuten auf eine verdreckte Platte hin und es gibt hierfür Reinigungslösungen und Waschsets.
Zusammenfassend:
Meine bestehende Lösung zum Digitalisieren:
Turntable: Thorens TD295 MKIV
System: Ortofon MC20 Super
Vorverstärker: Violetric PPA V600
Soundinterface: RME UFX
Software: Cubase 6.5
Qualität: Hervorragend
Die Budgetlösung:
Turntable: Technics 1210 MK2 (Kabelmod empfehlenswert)
System: Shure M97 oder Concorde Arkiv
Vorverstärker: Radial Engineering J33, ART DJ Pre II (auch sehr brauchbar für den Preis)
Interface: kein Behringer und Konsorten, halbwegs gute AD Wandler finden sich in Interfaces ab ca 200euro)
Software: Audacity zB
Qualität: gut - sehr gut
So long. Lexus.
Technics 1210er ist prinzipiell dafür geeignet, da der Gleichlauf hierfür sehr annehmbar ist, empfehlenswert ist aber dann eine Modifikation bei der die orginallen Cinchkabel gegen höherwertige (Sommercabel und Neutrik-Stecker) getauscht worden sind, die elektrischen Verluste des Signals sind bei den orginalen Kabel nicht gerade akzeptabel. Diese Modifiaktionen mach ich recht häufig für meine Kunden wenn ich ihre Turntabels serviciere.
Ein Riemenantriebler mit schwerem Teller und gutem Riemen ist zum Digitalisieren hierfür noch eine Spur feiner, der Grund hierfür: da der Plattenteller eine recht hohe Masse hat und der Riemen leicht elastisch ist, werden die kleinen Temposchwankungen vom Antrieb durch den Riemen abgefedert und es wirken sich nur mehr Bruchteile auf den Plattenteller aus.)
Und ja ich habe auch im Studio einen Thorens TD295 zum Digitalisieren zur Verfügung.
Als System sind welche mit eliptisch geschliffener Nadel die Mindestvorraussetzung, das Optimum sind Nadeln IMHO mit einem Shibata-Flankenschliff !!!
Sphärische tauchen nicht tief genug in die Tonrille ein auf und verlieren zuviel Informationen. Eliptische Nadeln verzeihen hingegen keinen Staub und Dreck in den Rillen (das bekannte Knacksgeräusch der Vinyls ;-) ), dafür ist Brillianz und Detailreichtum sehr gut.
So und ab hier versagen viele "Experten": das Thema Auflagegewicht und Anti-Skating !!!
So hier mal für alle 1200er und 1210er User (andere Turntables sind vom Einstellen ziemlich analog dazu)
Auflagegewicht:
System montieren und aus der der "Parkposition" lösen. Das Gegengewicht recht weit nach hinten ziehen, dann recht leicht und behutsam nach vorne schieben bis ein leichtes Klicken zu spüren ist. Das Gewicht ist jetzt eingerastet, jetzt dreht man das Gewicht solange im Uhrzeigersinn bis der Tonarm ausbalanciert ist (Tonarm sollte horizontal bleiben wenn man ihn los lässt). Wenn alles waagrecht ist, dann wird der vordere, getrennt drehbare, schwarze Ring (mit dem aufgedruckten Ziffern) des Gegengewichtes auf 0 gedreht, also die 12 Uhr Position hat jetzt den Wert 0 und das Gewicht muss immer noch an der exakt gleichen Position wie vorhin sein. UND jetzt kann das benötigte Auflagegewicht durch drehen am rückwertigen Ring des Gegengewichts eingestellt werden, die Werte sind in Gramm.
Anti-Skating:
Mich fragen soviele Leute für was es "leere" Vinyls zum Kaufen gibt. --> zum Einstellen des Anti-Skating.
Nadel auf die leere Vinyl auflegen und mit 45rpm drehen lassen. Bei Antiskating 0 wird die Nadel nach Innen wandern (sofern die Tonarmlagerung noch in Ordnung ist) jetzt solang das Antiskating erhöhen bis die Nadel weder nach Innen noch nach Außen wandert. Den Teller ein paar mal per Schalter stoppen und wieder anlaufen lassen, sollte sich die Nadel auch hier nicht von der Stelle bewegen, ist das Anti-Skating richtig eingestellt.
Für SSL Nutzer recht fein, da sich die Sync gleichmal um einiges steigern lässt und die Timecodeplatten leben länger.
Fürs Recording hat dies die meisten postiven Auswirkungen. Die Nadel liegt am neutralsten in der Rille auf und die seitlichen Belastungen balancieren sich aus. --> mehr Transparenz und Dynamik im Sound und dies ist gewünscht.
Plattenspieler und System --> OK!
Vorverstärker muss nicht das brutale UltraTeil sein, jedoch sollte auch nicht ganz gespart werden, da im Kleinsignalbereicht (Phono Signalspannung ist im Millivoltbereich) Umwelteinflüsse (Magnetfelder und Induktionsschleifen) einen nicht zu verachteten Anteil verfälschen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Radial Engineering J33 gemacht, im Studio selbst verwende ich einen Violetric PPA V600.
Soundinterface:
Die Soundkarte ist dann der letzte Teil auf der Hardwareseite. Ich verwende hier eine RME UFX, es gibt aber genug hochwertige Audiointerfaces die kostengünstiger sind. Focusrite, Apogee, MOTU, Avid, ... es lässt sich mit sehr vielen sehr gute Ergebnisse erzielen. (Nur bitte verwendet keine Behringer und Konsorten, denn dann ist alles davor auch schon fürn Hugo)
Software:
Cubase 6.5 ist meine Softwarelösung auch Protools, Logic, etc... versprechen sicher die besten Ergebnisse, da eine umfassende Nachbearbeitung mit den Programmen möglich ist.
Audacity ist auch sehr brauchbar, PreisLeisung unschlagbar. Nachbearbeitung und Mastering ist dann halt das andere Thema.
Achja das schöne Knistern und die Knackser beim Abspielen deuten auf eine verdreckte Platte hin und es gibt hierfür Reinigungslösungen und Waschsets.
Zusammenfassend:
Meine bestehende Lösung zum Digitalisieren:
Turntable: Thorens TD295 MKIV
System: Ortofon MC20 Super
Vorverstärker: Violetric PPA V600
Soundinterface: RME UFX
Software: Cubase 6.5
Qualität: Hervorragend
Die Budgetlösung:
Turntable: Technics 1210 MK2 (Kabelmod empfehlenswert)
System: Shure M97 oder Concorde Arkiv
Vorverstärker: Radial Engineering J33, ART DJ Pre II (auch sehr brauchbar für den Preis)
Interface: kein Behringer und Konsorten, halbwegs gute AD Wandler finden sich in Interfaces ab ca 200euro)
Software: Audacity zB
Qualität: gut - sehr gut
So long. Lexus.
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